Buchweizenhonig – ein besonderes Stück Natur

Obgleich Buchweizenhonig vielen Verbrauchern in Deutschland nicht bekannt ist, gilt er dennoch als ein ganz besonderer Honig, der sich positiv auf das persönliche Wohlbefinden auswirkt und insbesondere von vielen als bewährtes Hausmittel gegen Husten geschätzt wird. Wie der Name schon sagt, wird Buchweizenhonig aus Buchweizen, der in subarktischen Regionen wie Teilen Kanadas beheimatet ist, hergestellt.

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Wodurch unterscheidet sich Buchweizenhonig von anderen Honigsorten?

Schon optisch stellt Buchweizenhonig eine Besonderheit dar. Denn Blütenhonige sind im Allgemeinen heller als Honige aus Honigtau. Dieser Honig hingegen hat eine sehr kräftige und dunkle Farbe, weshalb er auf den ersten Blick wie ein Honigtauhonig aussieht. Und auch vom Geschmack her ist er wesentlich intensiver als anderer Blütenhonig – von der Intensität her übertrifft er sogar manchen Waldhonig. Bei Buchweizen handelt es sich übrigens nicht um eine Art von Getreide, wie der Name vielleicht vermuten ließe; vielmehr handelt es sich bei dieser Pflanze um ein Knöterichgewächs, das eng mit Rhabarber oder Sauerampfer verwandt ist. Der Name leitet sich einerseits von der Form, die entfernt an Bucheckern erinnert, sowie der Tatsache, dass aus den Samen einst ein Mehl gewonnen wurde, ab. Der Umstand, dass Buchweizen in Moor- und Heidelandschaften bestens gedeiht, machte ihn zu einer wichtigen Ackerpflanze, bevor die Kartoffel nach Europa kam. Weil Buchweizen kein Gluten enthält, eignet er sich nicht zum Brotbacken, er wird aber zur Zubereitung vieler traditioneller Gerichte wie dem westfälischen Panhas genutzt.

Buchweizenhonig: Ein seltener Honig

Vom Geschmack her ist Buchweizenhonig eher rustikal und für so manchen Gaumen eher gewöhnungsbedürftig. Doch Kenner schätzen diesen Honig gerade dafür, zumal er weniger Süße aufweist als andere Honige. Aufgrund dieser Eigenschaften ist dieser Honig vor allem bei Kindern weniger beliebt als süßere Honigsorten. Der Buchweizenhonig als Hausmittel Bereits seit mehreren Jahrhunderten schwören viele Menschen auf die wohltuende Wirkung von Honig auf das Wohlbefinden, weshalb Honige auch als Heilmittel verwendet werden.

Selbst von der Weltgesundheitsbehörde WHO wird bei Erkältungskrankheiten, vor allem bei Husten, Honig als schmackhafte und zugleich gesunde Alternative zum Hustensaft empfohlen.

Besonders effektiv sollen bei diesem Problem vor allem dunkle Honigsorten wie Buchweizenhonig sein. Die gesundheitsfördernde Wirkung verdankt der Honig seinen zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffen. Größtenteils besteht Honig zwar aus verschiedenen Zuckersorten, jedoch enthält er außerdem mehr als 180 weitere Inhaltsstoffe, die der menschliche Körper braucht. Dazu gehören etwa folgende:

  • Aminosäuren,
  • Mineralstoffe,
  • diverse Vitamine,
  • Spurenelemente,
  • antibakterielle Wirkstoffe.

 

In diese Gruppe gehören etwa Flavonoide, Phenole sowie Aromastoffe mit einer stark antioxidativen Wirkung. Dadurch werden Bakterien und Viren abgeschwächt, aber auch Entzündungen gehemmt und der Hustenreiz gestillt. Zugleich beruhigt der Honig die gereizten Schleimhäute. Des Weiteren werden durch die Buchweizenhonig-Inhaltsstoffe mehr als 30 Enzyme im menschlichen Körper gehemmt und diverse Immunzellen angeregt, wodurch die körpereigene Abwehr angekurbelt wird. Durch die antioxidative Wirkung dieser Stoffe wird das Immunsystem auch auf eine andere Weise gestärkt. Denn Substanzen, welche die Zellen innerhalb des Körpers schädigen können, werden neutralisiert. Eine starke Wirkung gegen Infekte soll etwa das Antioxidans Quercetin haben, während das Antioxidans Rutin dazu beiträgt, dass die Schwellungen in den Atemwegen schneller abklingen und sich die Schleimhäute besser regenerieren können. Insgesamt haben pflanzliche Hustenmittel wie Buchweizenhonig außerdem auf den Atemtrakt eine beruhigende Wirkung. Der Grund: Sie legen einen schützenden Schleimfilm über die von einer Reizung betroffenen Schleimhäute. Auch dadurch wird der Hustenreiz abgemildert. Der Honig enthält ferner unterschiedliche Enzyme wie etwa Glukoseoxidase, die in Verbindung mit Sauerstoff und Wasser dafür sorgen, dass antibakteriell wirkende Substanzen wie Gluconsäure oder Wasserstoffperoxid freigesetzt werden. Dass dem Buchweizenhonig eine besonders große Wirkung bei Husten zugeschrieben wird, liegt übrigens an der Farbe dieses Honigs: Da es sich um einen dunklen Honig handelt, enthält er einen besonders großen Anteil an Flavonoiden.

Wie sollte der Honig dosiert werden?

Wer unter einer Erkältung leidet, soll besser durchschlafen können, wenn er direkt vor dem Schlafengehen etwas Honig einnimmt. Die Betroffenen müssen weniger husten und sollen insgesamt auch schneller gesunden. Um diese Wirkung zu erzielen, sollten sie vor dem Schlafengehen einen bis zwei Löffel Honig einnehmen, den sie langsam im Mund zergehen lassen. Sie können aber auch über den Tag verteilt mehrere Teelöffel Honig zu sich nehmen. Alternativ können sie den Honig aber auch in Tee einrühren. Dabei sollten sie auf Teesorten wie Spitzwegerich- oder Thymiantee, die ebenfalls gut gegen Husten oder Halsschmerzen wirken, zugreifen. Allerdings sollte der Honig erst in den Tee gerührt werden, sobald das Wasser auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, um die wertvollen Inhaltsstoffe nicht zu zerstören.

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